Rühre eine Paste aus heller Misopaste, geriebenem Ingwer, Sojasauce, Reisessig und etwas Honig. Massiere Lachs damit ein, verteile Nudeln daneben, träufle Sesamöl und streue gerösteten Sesam. Garnelen bekommen Chili und Knoblauchchips, Muscheln einen Spritzer Sake. Im Ofen verschmelzen Süße, Salz und Tiefe zu einer seidigen Glasur, die wunderbar mit knackigen Frühlingszwiebeln und Limettenzeste kontrastiert.
Setze Kirschtomaten mit Olivenöl, Fenchelsamen, Knoblauch und einem Hauch Safran an, bis sie platzen und sirupartig werden. Schwenke die Nudeln darin, lege Lachs und Garnelen darauf, Muscheln drumherum. Ein Schuss Weißwein hilft beim Öffnen. Danach Petersilie, Zitronenschale und Oliven darüber. Das Ergebnis schmeckt sonnig, kräuterfrisch, leicht rauchig und erstaunlich elegant, selbst an hektischen Wochentagen.
Bräune Butter, bis sie nussig duftet, und mische sie mit Zitronensaft, Dill, grobem Pfeffer und einem Hauch Senf. Wende die Nudeln darin, setze Lachs mit Haut auf, verteile Garnelen und Muscheln. Die Haut wird knusprig, das Fleisch bleibt zart. Zum Schluss Kapern und Gurkenstifte sorgen für salzige Frische. Ein Teller, der klar, hell und doch ungemein tröstlich wirkt.